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Longest Drive (to the Club)
#1
Wink 
Vorweg: Bei jedem Turnier gibt es bekanntermaßen einen Longest Drive Wettbewerb. Da ich diesen auf absehbare nicht gewinnen werde, fordere ich hiermit für diesen Stammtisch einen "Longest Drive to the Club" Wanderpokal (zumindest virtuell). Diesen möchte ich hiermit mit ca. 16.330km Entfernung (Luftlinie) dann auch gleich für mich beanspruchen.  Smile
Allerdings hätte ich gerne eine getrennte Wertung für Damen und Herren, damit mit mich winglet nicht gleich wider mit Nachtgolfen in Ostsibirien oder Weihnachtsgolfen in Ushuaia übertrifft.  Cool

Ein wegen mindestens 24h Reisezeit unerwünschte Dienstreise lies sich dann für mich wenigstens dazu nutzen, um einmal an der Küste des Pazifiks eine Runde zu spielen. Bei der Suche nach einem Platz  bin ich dann letztendlich am Coast Gold Club südwestlich von Sydney gelandet. Im Gegensatz zum Beispiel zum benachbarten New South Wales Club waren dort Gäste erlaubt, wenn auch erst nach Beendigung von irgendwelchen Mitgliederturnieren und Runden. Die Greenfee betrug läppische 25AUD, für weitere 25AUD vertraute man mir auch ein paar ältere Cobra Eisen und Callayway Hölzer und Driver an. Andere Plätze in der Nähe verlangten aber auch schon mal ein paar hundert AUD.  Sad

Nachteilig an der späten Startzeit von ca. 14 Uhr war, daß es mir nicht ganz gelang, die Runde zu Ende zu spielen, da es ab 17 Uhr langsam doch schon recht dunkel wurde (Ein anderer Grund war, daß mir langsam die Bälle ausgingen   Dodgy ).

Der Platz lag wie schon beschrieben direkt am Meer, dadurch war es auch etwas windiger. Dafür halt eine grandiose Aussicht.
   

Zwei Abschläge mußten von Kliff zu Kliff gespielt werden. Einheimische hatten mir verraten, daß es guter Brauch sei, dabei jeweils mindestens einen Ball Poseidon zu opfern. Das habe ich dann natürlich auch sofort gemacht.
         

Die meisten Bälle habe ich aber in dem ziemlich verwachsenem Gestrüpp verloren, daß vor allen zwischen den letzten Bahnen überall herumwucherte. Da es recht voll war und ich in australisches Gestrüpp auch nicht zu tief herumwühlen wollte, habe ich dann immer recht schnell das Suchen eingestellt.

Weitere Besonderheiten:
  • Hinsichtlich der Beckleidungsvorschriften scheint es die Sockenfrage den Australiern besonders angetan zu haben. Da ich aufgrund des Wetters eh nur eine lange Hose dabei hatte, brauchte ich mir über die fehlenden langen Socken auch keine Gedanken zu machen.
   
  • Jeder schleppt ein Eimerchen mit Sand mit sich herum. Dieser Sand sei auf im Fairway wieder eingesetzte Divots zu streuen.
  • Und zu guter Letzt tauchten gegen Ende immer mehr Spaziergänger, großteils mit ihren Hunden auf, die in aller Ruhe über die Fairways und Greens spazieren gingen. Vielleicht war der Platz aber wegen der anbrechenden Dunkelheit eigentlich schon geschlossen, und nur ich habe das nicht gewußt.  Huh
Auf jeden Fall aber hat es mir riesig Spaß gemacht, die Zeit dafür noch eingeplant zu haben.

Bis nächste Woche in Erding.

-thomas
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exbritania
#2
Das kann man vermutlich nur noch mit Tasmanien oder NeuSeeland Schlagen. Hawaii ist ja nur 12.500km weit weg.
Internetforen wissen alles - besser Idea
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