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US PGA Tour vs. European Tour
#1
Man muss es aus europäischer Sicht mit einem leider versehen, wenn man sagt, dass die Teilnehmerfelder auf der US PGA Tour im Schnitt doch deutlich besser besetzt sind als auf der European Tour. Viele internationale Spieler, die früher die European Tour als ihre Heimattour bezeichnet haben - auch wenn sie z.B. aus Südafrika stammen, zieht es eindeutig nach Amerika. I.m.A. hat die Expansion der ET in den fernen Osten dazu geführt, dass die Spieler dort noch mehr Reisestress bekommen. Wer also kann, pickt sich nur die Rosinen raus und spielt ansonsten vermehrt in den USA, weil es einfach praktischer ist - von mehr Weltranglistenpunkten durch stärkere Felder und höherem Preisgeld mal abgesehen.
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#2
Diese Meinung vertrete ich ja auch und würde als European Tour mir da wirklich was überlegen, wie man dies wieder etwas ändern kann.

Ich denke, dies kann nur mit einem anderen Punktesystem als dem momentanen funktionieren oder ich würde aus dem jetzigen die Majors und die WGC - Turniere rausnehmen und nur die reinen European Turniere bewerten und die Anzahl der European Tour pro Saison ohne diese genau festlegen.

Wenn ein Spieler dann nicht bereit ist, diese Anzahl der Turniere zu spielen, verliert dann halt die Berechtigung für die European Tour und außerdem die Spielberechtigung für Kontinentalvergleiche (also auch Ryder Cup).

Ich glaube damit wird der Großteil der europäischen Spitzengolfer die Kröte schlucken, wieder häufiger auch auf der European Tour zu spielen.

Aber jetzt ist ja schon mal wieder Sergio Garcia in Europa (siehe European Tour Thread hier im Forum) und ab nächster Woche geht es ja dann in Wentworth richtig los (allerdings ohne Sergio Garcia, Ian Poulter und Henrik Stenson).
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#3
Bei I. Poulter ist es wohl so, dass er wegen anhaltender Erfolgslosigkeit auf diesem Platz dieses Jahr nicht mehr teilnehmen wird. Dafür hat er ordentlich Feuer in den sozialen Medien bekommen - zurecht, wie ich finde, denn seine Bilanz bei den Major-Turnieren ist ja auch nicht so prickelnd und trotzdem versucht er es immer wieder.

Die ET muss inzwischen schnell handeln und ein neues Konzept entwerfen. Es wird so schon den Top-Spielern die Pistole auf die Brust gesetzt werden müssen, doch je später das geschieht, um so weniger werden sich diese Spieler davon beeindrucken lassen. Viele leben auch schon in den USA.
Die Frage ist nur, wie die Großsponsoren des RtD reagieren werden, falls dann einige Top-Spieler sich gegen ihre Turniere entscheiden werden. Vor ein paar Jahren sah es so aus, als würde mit dem RtD das Pendel in Richtung ET ausschlagen, doch irgendwie hat es die US PGA Tour geschafft, das Ruder wieder herumzureißen.
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