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Leihsätze im Urlaub
#1
Die Stammtischler, die mir auf Facebook, Instagram oder Golfpost folgen konnten meinen Golfurlaub auf Mallorca in der letzten Woche bereits miterleben. Zum Abschluss mal ein Eindruck aus der technischen Sicht. Im Golfurlaub ist mir mein Score eigentlich ziemlich egal, ich nehme deshalb nicht meine eigenen Schläger mit, sondern leihe sie mir vor Ort. Bei ClubstoHire bekommt man sehr gute und aktuelle Schläger für ca. 70 Euro pro Woche, dafür kann man i.d.R. seine eigenen Schläger nicht im Flugzeug transportieren, von den Umständen, die das Handling mit Sperrgepäck machen kann, mal ganz abgesehen.

Da ich aber ein neugieriger Mensch bin, habe ich dieses Mal mein GAMEGOLF-System mitgenommen und die Leihschläger temporär mit den Sensoren versehen. Ich wollte einfach mal sehen, wie funktioniert "Standard-Ware" bei mir, welche gefittete Komponente fehlt mir am meisten. Die Auswahl bei ClubstoHire ist, wenn man Eisen mit Stahlschäften mieten möchte, nicht gerade groß, auf Malle wurde mit der Taylormade RSI-Satz angeboten, dazu kommen noch die Hölzer aus der M1-Serie und ein Standard Odyssey Putter in 35 Zoll Länge. Da alle Plätze für mich unbekannt waren und wir einen Schlechtwetter hatten, kann man sicher nicht alle Werte auf die Goldwaage legen, aber Trends sind m.E. doch zu erkennen.

Das beste Ergebnis hatte ich auf dem recht offenen Platz in Puntiro mit dem Driver, 12 von 14 getroffene Fairways sind sogar eine neue Alltime-Bestleistung für mich. Auf den anderen Plätzen standen häufig mal irgendwelche Bäume im Weg, die einem die Fairwayhitrate und die durchschnittliche Schlaglänge versauen können. Das schlechteste Ergebnis lieferte neben den kurzen Eisen der Putter. Gerade auf den schnellen und ondulierten Grüns benötigt man einen passenden Putter. Ich bin ein paar Mal in Grün hängen geblieben, die 35 Zoll sind für meine Putthaltung einfach zu lang und die Blade-Form ist nicht mein favorisiertes Design. Deutliche Schwächen hatte ich auch bei den Annäherungen aus weniger als 100m. Die Grüntrefferrate sank auf einen Wert von gerade mal 50%, das ist normalerweise meine Stärke mit ca. 80% Trefferquote. Die Gründe hierfür sind sicher vielfältig, auf meinen Plätzen habe ich weniger Bäume oder Hindernisse zwischen Ball und Fahne, bzw. ich weiß sie auf den bekannten Plätzen zu meiden und die Bälle kann ich dann so spielen, dass sie auch auf dem Grün liegen bleiben, wenn man denn das Grün trifft. Die längeren Eisen fand ich nicht schlecht, die kurzen waren wahrscheinlich zu kurz Wink.  

Ich denke auch im nächsten Golfurlaub werde ich wieder Schläger vor Ort mieten, ich nehme dann aber einen größeren Koffer mit, mein kurzer gefitteter Putter sollte da gerade hineinpassen, denn ohne ordentliches Putten, ist der Rest des Spiels nur unvollständig.
LG
Hans
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#2
Wenn ich geschäftlich unterwegs bin und dann mal zum Spielen kommen, dann leihe ich mir auch immer Schläger. Mal passen mir die dann besser, mal schlechter. Aber ich denke, in solchen Fällen muß man die Ansprüche an das eigen Spiel dann herunterschrauben. Im Falle eines Golfurlaubs würde ich aber eher versuchen, meine eigenen Schläger mitzunehmen (solange das finanziell vernünftig erscheint). Aber deine Idee mit dem eigenen Putter ist auch nicht dumm.
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#3
Waren die Leihschläger in irgendeinem Detail denen eigenen Schlägen ähnlich ?
Wenigstens beim Gewicht ?

Bei meinen schweren Eisen wird es mit Leihschlägern wohl Schwierig.
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#4
oh ja! Ich habe darauf geachtet, das ich Rechtshandschläger bekomme ;-)

Nee, aber das Gewicht der Stahlschäfte passte einigermaßen. Sie waren ja etwas zu kurz, deshalb musste ich höher greifen, dann passte die Griffstärke auch wieder. Da ich die Eisen ab der 9 runter bis zum Lobwedge in der gleichen Länge spiele, waren mir die kurzen Schläger halt zu kurz und ab und an habe ich den Ball getoppt. Ich hatte erst überlegt, einen Taylormade M4-Satz zu mieten, den gab es auch ein Inch länger nur habe mit den zugehörigen Hölzern ein optisches Problem und treffe sie zu weit außen. Meine Spielergebnisse waren übrigens nicht schlecht, so im Pufferbereich, das war aber eher den relativ kurz gesteckten Abschlägen geschuldet, denn auf den meisten Plätzen war zwar gelb gesteckt, aber recht weit vorn, häufig in der Nähe von Blau.
LG
Hans
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