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weltweit einheitliches Handicapsystem ab 2020
#41
(01.12.2019, 12:36)Szymmi schrieb: Damit man sich nicht zu weit nach oben schießt, gibt es wohl zwei Handicap-Begrenzungsstufen, die eine zieht bei 3 Schlägen, wenn man sich während der Saison um 3 Schläge verschlechtert hat, werden kommende Verschlechterungen nur noch mit dem Faktor 0,5 gewertet, bei plus 5 Schlägen ist dann Schluss für die jeweilige Saison.

Ich persönlich hoffe ja, daß es nicht allzu viele Sondersonderrgeln geben wird.

Sowohl in den USA als auch in Südafrika werden wohl auch nicht zu Ende gespielte Runde gewertet werden können. Wenn z.B. bei 9 Loch die letzten beiden Bahnen nicht mehr zu Ende gespielt werden (können), dann werden die mit Netto PAR gewertet.

In den südafrikanischen Handicap Regeln werden anscheinend auch geschenkte Schläge erlaubt ("A player who starts but does not finish a hole or is conceded a stroke must record the most likely score they would have achieved."). Wenn das wahr ist, dann erscheint mir das schon als ziemliche obskure Regel.
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#42
Die Regelung mit dem Schenken gibt es auch in der US-amerikanischen Fassung.
Man kann nun auch vorgabewirksame Matchplays durchführen, das ist wohl der Hintergrund dieser Regelung. Wenn man das nun auf die Spitze treibt und dem Gegner nach 2 Drives ins Aus das Loch schenkt würden beim Gegner bei Entfernungen von mehr als 20m bis zum Loch 3 oder 4 Schläge hinzugerechnet. Das so schenkte PAR oder auch BIRDIE an einem PAR5 würde ich gerne nehmen...
LG
Hans
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#43
Man sollte dem Spieler möglichst viele Gelegenheiten bieten seinen Score werten zu lassen. Privatrunde, Teilrunde, Turnierrunde, mit Zähler, ohne Zähler, ... Wer sich so ein zu gutes HCP erschummelt, schadet letztendlich nur sich selbst. Beim ehrlichen Spieler zeigt das HCP jedoch viel genauer seine aktuelle Spielstärke an als bisher.
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Szymmi
#44
(02.12.2019, 11:13)HansDampf schrieb: Man sollte dem Spieler möglichst viele Gelegenheiten bieten seinen Score werten zu lassen. Privatrunde, ...

Mit Privatrunden bin ich ja bei Dir. Aber unvollständige Runden oder gar schenkte Löcher "schätzen" finde ich dann doch etwas übertrieben.
Die drei Bahnen mit Wasserhindernissen lass ich mal ausfallen, und fürs geschenkte Putten rechne ich mir mal zwei Schläge an. Mhmm.
Wenn jemand seine Matchplay Partien gewertet haben will, dann kann er die geschenkten Löcher auch einfach zu Ende spielen.

Könnte man dann nicht eigentlich auch Simulatorrunden werten lassen?  Wink
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#45
Simrunden werten lassen hätte was. Big Grin

Geschenkte Löcher schätzen finde ich auch übertrieben, aber eine 9-Lochrunde werten zu lassen fände ich ok. Und wie gesagt, wer sich ein zu gutes HCP schenkt, betrügt sich ja nur selbst und wird bei Turnieren niemanden etwas wegnehmen.
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#46
9 Loch sind natürlich OK, aber es geht ja meines Wissens auch um Runden, bei denen nur 7 von 9 bzw. 14 von 18 gespielt werden.
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#47
Für das "Nichtspielen" eines Lochs und werten als Netto-PAR gelten bestimmte Voraussetzungen:
- Abbruch wg. Dunkelheit oder "Schlechtwetter" (ich hoffe das hier die Spielleitung das festlegen wird...)
- Krankheit / Verletzung des Spielers
- das Lochspiel ist entschieden
- das Loch steht nicht zur Verfügung (Umbau etc.)
Natürlich gibt es dafür wieder jede Menge Manipulationsmöglichkeiten, aber gut.
In dieser Saison musste ich zwei, dreimal ein Turnier wg. Gewitter abbrechen, die Wertung wäre für einen Großteil möglich gewesen. Die jetzigen Regeln lassen nur Unterspielungen zu.
Heute ich das Thema mal durchgespielt, Abschlag auf unserem Kurzplatz, mein Ball liegt etwa 2,5 m an der Fahne, mein Gegner schlägt 2 Bälle ins Aus und schenkt mir das Loch. Damit hätte ich jetzt ein PAR auf der Scorekarte und durch das Schenken ist meine Birdie-Chance weg... Mal gewinnt man, mal verliert man...
LG
Hans
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#48
Ich habe die vielen Seiten heute durch gelesen.
Es wird an fast alles gedacht.

Aber es steht drin , dass man einen Partner zum unterschreiben braucht.  Peer   View.  Nix von alleine auf der runde


Lieber einen schlechten Tag auf dem Golfplatz,  als ein tollen Tag im Büro! 
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#49
(03.12.2019, 21:05)Szymmi schrieb: Für das "Nichtspielen" eines Lochs und werten als Netto-PAR gelten bestimmte Voraussetzungen:
- Abbruch wg. Dunkelheit oder "Schlechtwetter" (ich hoffe das hier die Spielleitung das festlegen wird...)
...
Heute ich das Thema mal durchgespielt, Abschlag auf unserem Kurzplatz, mein Ball liegt etwa 2,5 m an der Fahne, mein Gegner schlägt 2 Bälle ins Aus und schenkt mir das Loch. Damit hätte ich jetzt ein PAR auf der Scorekarte und durch das Schenken ist meine Birdie-Chance weg... Mal gewinnt man, mal verliert man...

Turnierabbruch sehe ich, aber nach meiner unmaßgeblichen Meinung sollten geschenkte Löcher zu Ende gespielt werden müssen, wenn sie vorgabenwirksam sein sollen.

Daß man immer noch einen "Marker" braucht, damit bleibt man halt noch im althergebrachten Konzept. Wäre vielleicht zumindest mal einen Testzeitraum wert gewesen, darauf zu verzichten.
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#50
Beim zu ende spielen der Löcher vertrete ich die selbe Auffassung und gerade bei Matchplay geht es darum, seinen Gegner zu besiegen und nicht um das beste Ergebnis. Häufig trifft man aufgrund der Aktion seines Gegners eine andere taktische Entscheidung, die man im Einzelwettspiel vielleicht nicht treffen würde. Das Werten von Matchplays würde ich deshalb nur in Ausnahmefällen z.B. bei Handicap-Schonern heranziehen.

Ich gehe mal davon aus, das der Marker zukünftig nur eine eMail oder ähnliches mit dem Ergebnis seines Spielers bekommt, wenn man vermehrt auf die elektronische Scorekarte setzt. An eine Flut von traditionellen Scorekarten glaube ich nicht, wer soll das alles erfassen?
Runden ohne Zähler gibt es, glaube ich, z.Zt. nur noch in Kanada, auch die Amerikaner haben den Zähler inzwischen, ich meine es war 2016, eingeführt.

Ich bin mal auf die Akzeptanz des neuen Systems gespannt. Aus statischer Sicht müssten die Handicaps eigentlich höher ausfallen. Es gibt ja den Erwartungswert für das Spielergebnis für die unterschiedlichen Handicapbereiche, der noch jeweils unter der Pufferzone liegt. Da man ebenfalls, lt. Statistik nur etwa jedes sechsten oder siebte Turnier 36 oder mehr Nettopunkte erzielt, erwarte ich einen Anstieg der durchschnittlichen Handicaps. Ich habe ja eine große Auswahl an Turnierrunden und habe dieses Jahr eigentlich recht stabil gespielt. Mein Durchschnitt liegt bei den Best8 zwar derzeit nur um 0,2 Punkte schlechter als meine Stammvorgabe ausweist, wenn aber mein Ausreißer (entsprechend HCP -2,6) rausfällt, steigt der Schnitt einen weiteren guten Punkt an.
Eigentlich sollte man zufriedener mit einer höheren Vorgabe sein, die Nettoergebnisse müssten eigentlich besser werden, ob das wirklich so ist...
   
LG
Hans
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