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Südafrika
#1
Morgen werden wir dem winterlichen Wetter in Deutschland entfliehen und nach Südafrika aufbrechen. Ziel ist zunächst einmal Kapstadt und Stellenbosch. Von dort aus wird es dann die Garden Route entlang bis nach Port Elizabeth gehen, von wo wir wieder zurückfliegen werden. Kapstadt ist zur Zeit insofern etwas problematisch, als das dort seit drei Jahren die schlimmste Trockenheit herrscht. Es ist der „water restriction level 6b“ ausgerufen, daß bedeutet pro Person und Tag nur 50l Wasser. Trotzdem wird der „day zero“ momentan für May 2018 vorhergesagt. Den werden wir wohl nicht mehr mitbekommen, die Vorstellung aber, daß so ein Tag real droht ist schon etwas befremdlich. Auf einer der Südafrika-Touristen-Seiten wurde aber erklärt, daß Touristen selbst in der Hochsaison nur ca. 1% der Bevölkerung stellen würden und sie daher, solange sie sich auch an die Beschränkungen halten, weiterhin willkommen seien.

Dieser Urlaub wird jetzt kein reiner Golfurlaub werden, allerdings nehmen wir unser Besteck mit (auch da SAA das Golfgepäck noch frei mitnimmt) und, wie schon hier im Forum angekündigt, habe ich ein paar Startzeiten reserviert. Dies habe ich auf Anraten einiger erfahrener Südafrika-Golfer schon im November 2017 erledigt, aber schon da waren Startzeiten teilweise schon recht knapp! Geplant sind daher bislang:

1. Clovelly Country Club
2. De Zalze Golf Club
3. Pearl Valley
4. Pinnacle Point und
5. Simola

Insbesondere auf Pinnacle Point bin ich schon sehr gespannt!

Ich werde mir dann ab nächster Woche erlauben, an dieser Stelle ab und an eure Golferherzen mit ein paar Worten und Bildern von sonnigen Golfplätzen zu erwärmen und hoffe, daß ab Mitte Märt die Sommergrüns hier wieder geöffnet sein werden.
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exbritania, HansDampf, Toddy
#2
Vorweg ein paar Worte zum Flug: Wir sind mit SAA  über Johannesburg geflogen, die Golfgepäck noch kostenlos mitnehmen. Die Beinfreiheit in der Economy war überraschend gut, das Gepäck kam ohne Verzögerung und Beschädigung an, das Unterhaltungsprogramm aber quali- und quantitativ eher bescheiden. In Summe aber ganz OK.

Heute haben wir unsere erste Runde im Clovelly Country Club gespielt. Ein wunderschöner Platz. Laut eigener Aussage wiederholt zum beliebtesten Platz Südafrikas gewählt worden. Da ich die meisten anderen südafrikanischen Plätze natürlich nicht kenne, kann ich das nicht beurteilen, aber sehr schön war er schon. Und auch professional organisiert. Per Lautsprecher kündigte der Starter immer die Spielergruppen an, die von Tee1 oder Tee 10 starten sollten.

Die Greenfee belief sich auf ca. 68€ für einen wirklich guten Platz. Ich muß dazu schreiben, daß ich alle Plätze schon im letzten Herbst von Deutschland aus gebucht hatte. Insofern habe ich auch keine speziellen Greenfee-Angebote und Sparportale genutzt, sondern immer das reguläre Greenfee bezahlt (bzw. werde das noch).

Da die Lohnkosten für gewisse Arbeiten hier wohl recht niedrig sind, waren auch zahlreiche Greenkeeper im Einsatz, die sich durch unser Spiel auch kaum stören liesen. Das Beste war aber der Greenkeeper, der auf einer Enduro über den Platz sauste. :-)

Trotz der allgemeinen Trockenheit hier war der Platz in einem Superzustand. Tadellose Fairways, schnelle und einwandfreie Greens. Lediglich der ein oder andere Teich lag etwas trocken. Dieser Club hat wohl einen eigenen Brunnen und kann daher den Platz weiter bewässern. In den Duschen/Klos herrschten aber dieselben Sparvorschriften wie in der gesamten Gegend.

Da wir nicht vor 6 Uhr aufstehen wollten, die Fahrt von Kapstadt aber auch eine gute 3/4-Stunde dauerte, war nix mit Einspielen. :-( Das hatte auch gleich zur Folge, daß ich auf der ersten Bahn zwei Bälle verschlug. Danach lief das zumindest besser, kein weiterer Ballverlust mehr. :-)
Nur das Putten war eine Katastrophe. Seit 4 Monaten keine Sommergrüns mehr, ungewohnt schnelle Grüns. Zum Schluß habe ich das Putten dann sein gelassen und auf der 8 (unserer 17, da auf der 10 gestartet) das mit dem Chip-In angefangen.

Wir waren mit zwei Einheimischen zusammen unterwegs, die uns etwas im Course Management unterstützen konnten.  Ich habe den Platz von weiß gespielt (hier war Gelb der Champions-Abschlag). Daher hatte der Platz mit 5,500m auch einige Par 4 für mich, deren Greens ich mit dem zweiten Schlag erreichen konnte (oder könnte). Besonders begeistert war ich auch von meiner Frau, die mit ihrem neuen 6er Eisen alle begeisterte!

   
   
   
   

Mehr Bilder werde ich erst nach meiner Rückkehr irgendwie noch bereitstellen.

Am Nachmittag waren wir dann noch am Strand zum Surfen, aber das ist dann eher eine Geschichte für den Surferstammtisch.  Wink

Viele Grüße in das weiterhin frostige Deutschland.
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exbritania, HansDampf, Toddy
#3
Heute haben wir die zweite Runde gegolft, und zwar im Pearl Valley Golf Course. Dieser Platz ist Teil eines Real Estate, also im Prinzip einer Gated Community, wie sie in Südafrika des Öfteren zu finden ist. Neben Greenfees werden also auch Immobilien angeboten, die irgendwo zwischen 5 und 15 Millionen RND liegen. Der Platz ist von Jack Nicklaus designt, leider kann ich nicht mit Informationen dienen, welche Charakteristika ein solcher Platz im allgemeinen hat. Das Clubhaus war ziemlich mondän, unsere Golfausrüstung wurde schon am Parkplatz in Empfang genommen und, während wir eincheckten, auf's Cart geladen. Dieses war mit entsprechenden Namenschildern versehen, in der Kühlbox waren Wasserflaschen vorhanden, alles wieder perfekt organisiert. Dieses Mal waren wir mit einem Schweizer Ehepaar unterwegs.

Der Platz war ganz anders als Clovelly. Während dieser als geschlossenes Gelände in einem Tal einen sehr natürlichen Eindruck machte, sind die Bahnen in Pearl Valley ständig auf beiden Seiten von Häusern gesäumt. Dafür war sehr viel Wasser vorhanden, außerdem gab es mal wieder sowohl recht tiefe Bunker (auch als Fairway Bunker), sowie recht ausgedehnte Bunkerflächen zu bewältigen.

Die Bahn 4 war recht interessant, ein Par 5, das mehrmals von einem Bach gequert wurde und dessen Grün dann noch von einem kleinen Teich verteidigt wurde. Oder auch die 13, ein ca. 160m Par 3, mit einem ziemlich langen Wasser rechter Hand, das auch teilweise überquert werden muß und auf dem man sich keinen Slice erlauben darf.

Wie ihr einigen Bildern entnehmen könnt, herrschte dieses Mal kein strahlender Sonnenschein. Der angekündigte Regen beschränkte sicher aber auf zweimal 10 Minuten etwas Nieselregen, nichts, was dieser Region wirklich geholfen hätte.

   
   
   
   
   

Das letzte Bild zeigt eine vielleicht interessante Alternative zu Carts (mit den ich mich immer noch nicht anfreunden kann, die aber wegen der langen Wege zwischen den Bahnen dann doch teilweise nützlich sind).

   
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#4
Schöne Berichte, Danke ThomasWink!

Grüße,
Wolfgang, der sich auf die Nächsten freut
Lieber ein schöner Tag auf dem Golfplatz - als ein schlechter Tag im Büro
[Bild: 0684761001456433828.png]
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#5
(23.02.2018, 20:32)exbritania schrieb: Schöne Berichte, Danke ThomasWink!

Grüße,
Wolfgang, der sich auf die Nächsten freut

Kommt morgen. Da ist de Zalze geplant. Smile
Ich könnte aber auch noch zusätzlich vom Essen berichten. Das ist teilweise auch genial!
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HansDampf
#6
Mein lieber Thomas,
die Speisung samt entsprechender Weinbegleitung ist mir in lebhafter Erinnerung gebliebenWink!
Genießt weiter und berichteWink!

LG,
Wolfgang
Lieber ein schöner Tag auf dem Golfplatz - als ein schlechter Tag im Büro
[Bild: 0684761001456433828.png]
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#7
De Zalze Wineland Golf Estate ist wieder ein Golfplatz, der in ein Real Estate Ressort hineingebaut worden ist (oder auch umgekehrt). Allerdings ist es hier nach unserer Meinung sehr viel besser gelungen. Es ist nicht jede Bahn unmittelbar von Häusern umgeben, an sehr vielen Stellen dieses sehr gelungen Platzes fühlt man sich mitten im Grünen. Doch zurück zum Anfang. Auch hier wurde uns das Golfgepäck schon am Parkplatz abgenommen und in die Carts verladen. Ein Service, den ich in Deutschland wahrscheinlich wieder vermissen werde. Zum ersten Mal konnten wir aufgrund der mittäglichen Startzeit auch so rechtzeitig am Platz sein, daß Zeit für einen Besuch der Driving Range (die etwas klein geraten ist, dafür aber mit schön aufgestapelten Bällen aufwartet) und für einen Kaffee vorweg.
   
Der Starter in de Zalze ist wegen seiner netten Ansprache schon eine kleine Sehenswürdigkeit für sich. Mit einem Bogey fing die Runde auch ganz ordentlich an. Das Putten lief heute trotz der schnellen Grüns recht ordentlich. GameGolf errechnte 1.82 Putts pro Loch. Die ersten 5 Bahnen wechselten dann immer zwischen Bogey und Doppelbogey hin und her. An der 6 landete ich dann nach dem Abschlag etwas abseits der Bahn und suchte auch noch beide Fairwaybunker auf.  Die nächste Katastrophe ergab sich dann an der 9. Vielleicht aufgrund des Einspielens hatte ich an der 9 immer noch meinen ersten Ball. Dann die 9, ein eigentlich einfaches und kurzes Par 3 mit 130m Länge, allerdings rechts viel Wasser und ein kleiner Graben vor dem Grün. Mein erster Ball war nur wenig zu kurz und wenig zu weit rechts und sprang vom Hang weg ins Wasser. Dorthin ging der zweite direkt, gefolgt vom dritten von der Dropping Zone. Ein teures und gestrichenes Loch. Gut, daß dann das Halfway folgte.

Zum obligatorischen Halfway war meine Meinung noch, daß de Zalze klar zwischen Clovelly und Pearl Valley liegen würde. Mit einigen interessanten Bahnen auf den back nine konnte sich dieser Platz meiner Meinung nach aber noch sehr dicht an Clovelly heran schieben. Besonders spektakulär sind nach meiner Meinung die Inselabschläge an der 13. Die Bahn hat zwar nur 240m Luftlinie, aber in der direkten Richtung bräuchte man 230m Carry. Da stand ich also vor der riesigen Menge Wasser und mußte mir überlegen, welche Richtung ich mir am ehesten zutraue. Leider war ich zu zurückhaltend und landete mit dem Abschlag schon fast auf dem Nachbarfairway. Dadurch kam ein Baum in den Weg, der den zweiten Schlag ins Grün stoppte und mir "nur" das Bogey lies.
   
Schön war auch die 17, ein 514m Par 5, dessen Dogleg durch einen Hügel "versperrt" wurde. Der zweite Schlag erfolgte dann blind über diesen Hügel. Vor dem Grün dann noch ein gemeiner Bach, der zum Vorlegen zwingt. Daher trotz für mich fehlerfreien Spiels wieder nur ein Bogey. Und zum Schluß noch die 18 mit einer Hammabschlagposition, deutlich erhöht über dem Fairway, sehr beeindruckend. Doch auch hier schlich sich wieder ein Baum in den Weg, der meinen Ball bösartig behinderte und wieder nur ein Bogey zuließ.
   
Der Platzzustand war trotz der Trockenheit sehr ordentlich, die Grüns top (und schnell). Der Bunkersand war recht hart, so daß die Bälle eigentlich immer eine perfekte und leicht spielbare Lage hatten. Zum Abschluß noch eine Pizza im Clubhaus (welches gigantische Ausmaße hat) und ein weiterer perfekter Golftag war zu Ende.

De Zalze war schon am Samstag. Heute morgen haben wir Pinnacle Point gespielt. Ein Bericht folgt aber erst morgen, aber vorweg schon: Der geilste Platz, den ich je gespielt habe! Absolut umwerfend. Und traumhafte Bedingungen.

Als Teaser schon einmal:
   
   
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anTon, exbritania, Toddy
#8
Tja, was soll ich nun über Pinnacle Point schreiben. Zunächst einmal das einfache: Die in Südafrika übliche perfekte Organisation und vorbildlicher Service. Und es ist auch in ein Ressort hineingebauter Platz (bzw. umgekehrt). Um auch noch etwas negatives zu finden: Die Driving Range ist ziemlich weit vom Clubhaus/Pro Shop entfernt und verhindert damit bei zu knapper Anreise jegliches Einschlagen.

Aber jetzt zum Positiven: Nahezu jeder Bahn ist einfach nur umwerfend. Während einem auf den meisten Plätzen ein oder zwei besondere Bahnen in Erinnerung bleiben, so ist es hier eher umgekehrt. Auf der Bahn 14 (wenn ich mich recht erinnere) sagte mein Spielpartner zu mir, daß sei jetzt die erste Bahn, die nicht in irgendeiner Hinsicht spektakulär sein, sondern einfach nur "normal". Das gleiche traf dann auch noch auf die 15 zu. Die restlichen Bahnen waren sowohl vom Ausblick als auch von Design her einfach nur genial. Der Pinnacle Point Golfplatz liegt an einer Steilküste oberhalb des Indischen Ozeans und an nahezu allen Bahnen wird aber durch den phantastischen Ausblick abgelenkt. Eigentlich müßte man den Platz vor dem ersten Spielen einmal nur zum Anschauen, Bestaunen und Fotografieren ablaufen.

Am Montag bei unserer Runde waren die Bedingungen zum Spielen ideal. 25° und nur wenig Wind. Was den Platz so schwierig macht, ist neben der ständigen Ablenkung durch die Aussicht vor allem die vielen Schräglagen. Selbst wenn man den Abschlag perfekt am rechten Rand des Fairways platziert, dann kann der Ball leicht bis an den linken Rand herunter rollen. Und dann wird das Spielen richtig schwierig. Und statt des bei uns üblichen Roughs wächst hier ein dichtes Gebüsch. Davor dies zu Betreten wird wegen des Schlangengefahr überall gewarnt. Wenn man es aber dennoch machen sollte, dann würde man aber eh keinen Ball finden. Und wenn man ihn doch finden würde, dann könnte man ihn sicher nicht spielen.

Der Platz bietet 5 verschiedene Abschlagpositionen, von denen bei unserem besuch aber nur die vorderen drei bestückt waren. Ich habe von Gelb gespielt, das war die zweitkürzeste Version. Was das in Metern bedeutet, kann ich jetzt gar nicht sagen.

Jetzt einfach noch ein paar Bilder:

   
Das müsste die Bahn 3 gewesen sein. In diesen tiefen Bunkern ist glücklicher weise keiner von uns gelandet.

   
Ich glaube, das war die Bahn 5. Von Gelb bis zu den Bunkern rechts der Bildmitte vielleicht 160m und vielleicht 120m nötig, um über die Büsche zu kommen.

   
Die Bahn 6. Der ebene Bereich des Fairways ist auch hier ziemlich schmal.

   
Die 7. Zu kurz ist ganz schlecht, zu lang auch, und zu weit rechts auch. Glücklicherweise hatten wir nur relativ wenig Wind.

   
Die 9. Von Gelb aus waren's nur ca. 240m zur Fahne, wenn man den direkten Weg wählen würde. Dem Normalspieler bleibt nur der Umweg über das Fairway links und dann den Abhang runter.

   
Die Grüns waren wieder sehr schnell. Daran alleine kann man sich ja auf eben Grüns noch recht schnell gewöhnen, aber zusammen mit den Breaks wird diese Umstellung schon ziemlich schwer. Und wenn man sehr viel zu schnell puttet, dann kann der Ball auch leicht hinten runter rollen.

   
Das Clubhaus zum obligatorischen Halfway bietet eine 270° Terrasse.

   
Die 12. Wenn der Ball links am Hang landet und dann Fahrt aufnimmt, dann kann man Glück haben, wenn man vorher weit genug war (160m bis 240m Carry, je nach Teebox), oder der Ball rollt ins Gebüsch.

   
Bahn 16. Gefährlich wird's hier links. Mein Mitspieler hat sich im Graben weitergekämpft. Ich hatte Glück, beim Herausspielen von da unten nicht im Sand zu landen (wobei die Bunker wegen des harten Sands relativ leicht zu spielen waren).

   
Endlich die 18. Noch einmal ein spannender Abschlag, bevor es dann links runter zur Fahne geht.

   
Ein Blick zurück auf die 18. Rechter Hand des Fairways sind die recht fiesen Abgänge runter zu den Bunkern zu sehen. Das folgende Bild zeigt's noch besser.
   

Für den, der noch nicht genug hat, hier noch ein Video (nicht von mir):
https://www.youtube.com/watch?v=-6jk7FmlLFY

Zusammenfassend: Es ist der spektakulärste Platz, den ich bislang gespielt habe. Absolut genial und stellenweise wirklich herausfordernd. Wie ich schon denen schrieb, mit denen ich letztes Jahr auf Malle war: Alcanada ist ein Fliegenschiss dagegen. Schade, daß dieser Platz so weit weg ist..

Zum Schluß noch mein persönliches Highlight: Als eher Kurzhitter habe ich an 370m Par 4 normalerweise keine Chance, das Grün in Regulation zu erreichen. Am Montag hatte ich aber meine genialen 10min. Nach einem ordentlichen Abschlag von knapp 200m hatte ich noch 170m vor mir. Da das 2er Hybrid gerade wieder Mal kaputt ist, nahm ich  das mir von @exbritannia überlassen 3er Hybrid, um Vorzulegen. Doch dann flog und rollte der Ball unglaubliche 186m, um einen Meter hinter der Fahne liegen zu bleiben und mir mein erstes Birdie in Südafrika zu ermöglichen. Smile
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exbritania, HansDampf, Toddy
#9
Glückwunsch zum Birdie und Danke für die ausführlichen Berichte und die tollen Bilder. Da wird es einem selbst bei -11° warm ums Herz.


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#10
Heute haben wir unsere letzte geplante Runde in Simola gedreht. Auch Simola gehört zu einem Real Estate und ist wie Pearl Valley von Jack Nicklaus designt. Ich habe aber jetzt nicht auf irgendwelche Gemeinsamkeiten geachtet. Nun haben wir ja kürzlich Pinnacle Point gespielt, und nach diesem Platz kann eigentlich kaum noch einer anderer Kurs bestehen. Außerdem was der Himmel heute recht grau, so daß eine Bewertung von Simola nur unfair ausfallen kann. Trotz seiner Lage in einem Ressort fühlt man sich in Simola sehr im Grünen, eine Bebauung fällt kaum auf. Der Platz ist extrem hügelig. Mehrere Abschläge liegen deutlich erhöht, andererseits sind auch viele Grüns gegenüber dem Fairway deutlich erhöht. Dazu kommen auch wieder viele hängende Fairways, so daß auch vermeintlich gut geschlagene Bälle erst in sehr verzwickten Lagen zum Halten kommen. Die Grüns waren wieder äußerst schnell, bei kurz gesteckten Fahnen liegt der Ball dann ganz schnell am falschen Ende des Grüns. So viele Drei-Putts wie heute hatte ich schon lange nicht mehr.

Trotzdem ein schöner, gut gepflegter und anspruchsvoller Platz, dem aber das Besondere irgendwie fehlt.
   

   

   

   

Halfway war im Greenfee inkludiert, mit einer durchaus größeren Auswahl. Auch das Putzen der Schläger nach der Runde war inbegriffen.

Wenn ich dann nächste Woche (leider) zurück komme, werde ich irgendwann, sobald ich Zeit habe, um die Fotos zu sichten und gegebenenfalls zu bearbeiten, noch etwas mehr Allgemeines zu Urlaub in Südafrika schreiben.

BTW: Wie ist denn das Wetter in D? Vielleicht muß ich dann doch noch mein Rückflugticket irgendwo verhökern.
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Toddy


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