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Porsche European Open 2017
#1
So, nun sind sie vorbei, die PEO 2017. Nach langem Warten hat das grüne Monster in Greeneagle endlich sein großes Turnier erlebt, wofür es letztendlich gebaut wurde. Nach einigen Turnieren der europäischen dritten und zweiten "Tourliga" startete letzte Woche endlich die European Tour vor meiner Haustür.
Von Seiten des Wetters haben wir dieses Jahr, wie übrigens auch der Ausrichter im letzten Jahr in Bad Griesbach, Pech gehabt. Sehr starke Regenfälle und Gewitterunterbrechungen störten den Turnierbetrieb enorm und forderten sowohl das Greenkeeping als auch die Organisation zu Höchstleistungen.

Natürlich habe ich die Gelegenheit genutzt, mich als Helfer für das Turnier zu bewerben und konnte einige Erfahrungen aus der anderen Sicht, "inside the ropes" sammeln. Nicht alles war perfekt, was bei einem Event dieser Größe auch nur sehr schwer möglich ist, aber der Anspruch war da, schließlich sind wir in Deutschland, hier muss alles perfekt laufen. Aber gerade die Kleinigkeiten, wenn etwas nicht so läuft wie ursprünglich geplant und dann spontan gelöst wurden, werden mir in Erinnerung bleiben. So z.B. die Szene, als der vollbesetzte Player Shuttle aufgrund des schwachen Akkus die steile Fußgängerbrücke nicht mehr hoch kam, die Spieler und Caddies aussteigen und schieben mussten, unbezahlbar!

Bereits mehrere Monate vorher wurde auf der Anlage mit den Vorbereitungen begonnen. Diverse Infrastruktureinrichtungen mussten vorbereitet werden, Zelte für unterschiedliche Zwecke nach Vorgaben des Veranstalters, der European Tour, auf der Anlage platziert und die bestehende Einrichtungen für die Nutzung bei dem Event abgenommen, Parkplätze hergerichtet, Notfallpläne erstellt werden. Hier hat man die Erfahrung der Organisationsteams, sowohl der European Tour als auch seinem Partner von Langer Sport gespürt, in einigen Bereichen gab es sicher noch Optimierungspotentiale, speziell was dann die lokale Umsetzung wie die Gastronomie angeht, aber das wird sicher beim nächsten Mal besser.

Interessant fand ich auch zu erfahren, dass es "Helfertouristen" gibt. Golfbegeisterte, die diesen Events in ganz Deutschland hinterher reisen und sich als Helfer engagieren. Ich kann jetzt schwer abschätzen, wie groß der Anteil der "Helfertouristen" an den knapp 400 freiwilligen Helfer der ersten beiden Tagen war aber ich habe einige von ihnen kennengelernt.

Golf wurde natürlich auch gespielt, von den Puttleistungen der Pros war ich jetzt nicht so beeindruckt, es war eher die enorme Länge der Drives und der Eisenschläge, die die Jungs abrufen konnten. Es gab übrigens viele weibliche Caddies im Feld, auch wenn die Bags nicht bis zum Anschlag voll waren, möchte ich mir das die 4,5 Stunden Spielzeit nicht an tun.
LG
Hans
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#2
Hans,
Danke für Deinen Bericht Smile!

L.G. in den hohen Norden,
Wolfgang
Lieber ein schöner Tag auf dem Golfplatz - als ein schlechter Tag im Büro
[Bild: 0684761001456433828.png]
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