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Greenfee - wieviel?
#11
In Bremen und umzu liegt das greenfee mittlerweile auch bei mindestens 50€ in der Woche und am WE entsprechend höher.
Ein Club hat seit 2 Jahren (echte) 27 Loch und nimmt € 55 Tagesgreenfee, es gibt aber Rabatt von 30% oder bei meinem Club 10€.
Der Platz ist klasse und dafür würde ich mal einen Tag Überstunden abfeieren.

Der Nachbar -Platz wird seinen Kurzplatz nun auch auf normale 9 Löcher ausbauen ...

Wie fast alle hier bestätigen, sind die 50/60€ eine Schwelle, die man ungern übertreten will.
Am Wochenende kommt für mich kein greenfee spielen in Frage. Einmal wegen des Preises und zweitens, weil ich gerne alleine zu Rand-Zeiten über den Platz gehe. Schlange stehen am Abschlag und vierer flights sind mir ein graus.

Was für mich als arbeitende Bevölkerung dann wieder ein gutes Angebot ist, sind die Moonshine Tarife ab 17.30 für 30€. Da kann ich im Sommer schön bis 21.30/ 22h den Platz fast alleine für mich genießen.

In der Wintersaison sind mir aber alle greenfees zu hoch.
40€ am Wochenende mit Winterabschlägen und Wintergrüns sind kein entsprechendes Entgelt für eine Runde Golf im Winterhalbjahr.

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Szymmi
#12
(11.03.2017, 20:50)Toddy schrieb: In der Wintersaison sind mir aber alle greenfees zu hoch.
40€ am Wochenende mit Winterabschlägen und Wintergrüns sind kein entsprechendes Entgelt für eine Runde Golf .
40 Euro für Wintergrüns wären mir auch viel zu viel, da haben wir in der Gegend zum Glück günstigere Optionen. Für die arbeitende Bevölkerung gibt es in der Gegend sogar Afterwork-Mitgliedschaften mit Spielrecht ab 16:00 Uhr und am Wochenende.
LG
Hans
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#13
ich stimme den hier genannten 50-60€ voll zu. Im Urlaub können es auch mal mehr werden (schöner Platz vorausgesetzt). Die persönliche Schmerzgrenze liegt irgendwo um die 120-130€, aber das sind dann wirklich Ausnahmen. Wenn ich dienstlich unterwegs bin schiele ich dann eher auf die Moonlight Tarife - Highlight war da Grömitz im letzten Jahr, nach einem netten Schwätzchen konnte ich da am Abend die 18 Loch noch für 25€ in Angriff nehmen Smile
lg Peter Smile
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Nippon
#14
Ich habe zur Zeit 2 Mitgliedschaften und spiele auch nur auf den beiden Plätzen.
Ich bin ein Früh- oder Spätspieler weil ich so schnell durchkomme. Leider habe ich nicht so viel Zeit wie ich gerne hätte...
Die Wochenendtarife haben in meinen Augen noch einen anderen Zweck.
Am Wochenende wollen die Mitglieder spielen. Da man denen nicht noch etliche Gastspieler vor die Nase setzen will müssen diese eben "Schmerzensgeld" bezahlen wenn sie spielen wollen.
Unter der Woche sind die Plätze eher leer. Da kann man mit den Preisen runter gehen um ein paar Greenfees abzugreifen.
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Toddy
#15
(13.03.2017, 11:55)Jai Ix schrieb: ........
Die Wochenendtarife haben in meinen Augen noch einen anderen Zweck.
Am Wochenende wollen die Mitglieder spielen. Da man denen nicht noch etliche Gastspieler vor die Nase setzen will müssen diese eben "Schmerzensgeld" bezahlen wenn sie spielen wollen.
.......

Hm,
dem kann ich nur bedingt zustimmen.
Es gibt Plätze die lassen Dich am WE nur als Gast vom Mitglied auf den Platz, ein paar Plätze weiter, Gast nur nach 14:00 Uhr vorher nur Mitglieder.
Wieder ein paar Plätze weiter - das ganze WE Wink!
Und aus meiner Sicht die "Krönung" da können Gäste schon 2 Tage vor den Mitgliedern die Wochenend Startzeiten buchen Smile!

Mein Fazit: Das macht jeder Club nach seinem Gusto, der Eine zieht Gäste ob des schnöden Mamons vor, Mitglieder zahlen ja kein Greenfee - der Andere achtet mehr auf die Mitgliedsinteressen.

Grüße,
Wolfgang
Lieber ein schöner Tag auf dem Golfplatz - als ein schlechter Tag im Büro
[Bild: 0684761001456433828.png]
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#16
Hier mal wieder ein kleiner Artikel aus der Golftime

https://www.golftime.de/post/was-man-ube...tkommentar
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exbritania
#17
(27.02.2018, 20:46)Toddy schrieb: Hier mal wieder ein kleiner Artikel aus der Golftime

https://www.golftime.de/post/was-man-ube...tkommentar

Bei einem Produkt, daß so hohe Fixkosten bei der "Herstellung" hat wie Golfen, halte ich es für ziemlich schwer, einen adäquaten oder gar gerechten Preis für ein Greenfee zu ermitteln. Das einfachste ist natürlich, die Gesamtkosten durch die Anzahl der gespielten Runden zu dividieren (wobei diese Anzahl wiederum vom Preis abhängt). Wenn ein Club allerdings durch seine Vollmitglieder die Kosten abdeckt, dann kann auch ein niedriges Greenfee wirtschaftlich sinnvoll sein, um zusätzlich Cash zu generieren. Außerdem glaube ich, daß bei vielen Clubs das nominale Greenfee nur deswegen recht hoch ist, um den Vollmitgliedern gegenüber den Eindruck zu erwecken, daß sich ihre Mitgliedschaft lohnen würde. Gegenüber dem externen Markt wird dann aber massiv über 2:1 Gutscheine und andere Methoden Discount angeboten. Schwieriges Thema. Oder andererseits auch einfach: Soll einfach jeder Club verlangen, was er meint wert zu sein. Nur das Bestehen auf einer Vollmitgliedschaft, um Greenfeespielern das Spielen zu erlauben, kann ich nach wie vor nicht wirklich verstehen. Gibt's wohl auch nur in den DACH Ländern.
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Toddy
#18
(28.02.2018, 15:45)tgemmer schrieb: Nur das Bestehen auf einer Vollmitgliedschaft, um Greenfeespielern das Spielen zu erlauben, kann ich nach wie vor nicht wirklich verstehen. Gibt's wohl auch nur in den DACH Ländern.
Als Vollmitglied meiner Betreibergesellschaft finde ich das Greenfee-System, das auf Gegenseitigkeit beruht nicht schlecht. Wenn ich mir vorstelle, dass ich in anderen Ländern auf vergleichbaren Plätzen i.d.R. dreistellige Greenfees zahlen soll, wäre das für mich als Vielspieler keine Alternative. Ich befürchte allerdings, dass auch im DACH-Bereich dieses System irgendwann kippen wird und wir uns an höhere Greenfees gewöhnen müssen.
LG
Hans
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#19
<<Nur das Bestehen auf einer Vollmitgliedschaft, um Greenfeespielern das Spielen zu erlauben, kann ich nach wie vor nicht wirklich verstehen. Gibt's wohl auch nur in den DACH Ländern. >>

Diesen Punkt kann ich auch nicht nach vollziehen. Man wird gezwungen, eine Mitgliedschaft irgendwo zu haben, um anderswo Golf spielen zu können. Also nur der innere Zirkel darf spielen. Keine Externen.

Vor einigen Jahren hatte ich diese Diskussion hier im Dorfclub. Damals hatte ich mein Mitgliedschaft auf "passiv" setzen lassen. Die Aussage der Sekräterin war ungefähr:
" Wo kommen wir denn dahin, das jemand dann soooo günstig Golf spielen kann." Passiv und Greenfee ginge ja gar nicht.
Es ging also gar nicht um Zusatzeinahmen, sondern nur darum, den Gastspieler finanziell mit einem Vollmitglied gleichzustellen.

<<im DACH-Bereich dieses System irgendwann kippen wird und wir uns an höhere Greenfees gewöhnen müssen. >>

Und das denke ich eben nicht. Da es immer weniger Vollzahler gibt, geben wird, werden die Greenfee Einnahmen immer wichtiger werden. Besonders in Clubs, weniger in Betreibergesellschaften. Erstere kämpfen ums Überleben, letztere wollen Cash sehen, egal wie und von wem.
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#20
Eben, je weniger Vollzahler eine Anlage hat, desto mehr muss sie über Greenfees einnehmen. Da die Nachfragezeiten in unseren Breiten begrenzt sind und nicht alle Plätze in Feriengebieten liegen, wird man dann an einem Sommerwochenende auch auf mittelklassigen Plätzen dreistellige Greenfees zahlen müssen. Das mag einen Wenigspieler nicht stören, mich schon.
LG
Hans
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