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R oder kein R auf dem Clubausweis?
#21
@ Toddy - habe in der Region eigentlich alle Plätze gespielt ,
                auf diesen Innenstadtplatz aber verzichtet. Cry

Gruß, Gerd
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#22
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Artikel von Prof. Falk, der die kostendeckende Gestaltung von Greenfees behandelt. Wahrscheinlich haben sich einige Vorstände diesen Artikel zu Gemüte geführt und leiten hieraus die Empfehlung für den 20 Euro Aufschlag für nicht "R-Card"-Inhaber ab. Konsequent wäre dann aber auch die Anwendung des "Vollkostenmodells" für "Urlaubsgolfer" ohne Mitgliedschaft mit 40 Euro Aufschlag.

Es ist aus meiner Sicht schon nachvollziehbar, dass man die Punkt, an dem sich eine Vollmitgliedschaft in einem lokalen Club rechnet, bei möglichst wenig Runden pro Jahr ansetzt. Ob jedes vollzahlende Mitglied die avisierten 15 Runden pro Jahr (mit vielleicht 8 Monaten Saison) erreicht, halte ich für eher unwahrscheinlich.
LG
Hans
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#23
@Gerd_Nl

sag Bescheid, wenn Du demnächst zwischen Verden und Bremen spielst.

-------------

Der Text vom DGV ist in meinen Augen unerträglich. Da wird der Greenfee Spieler als Feind angesehen.
Bei der hohen Dichte von Golfclubs in Bremen, wird der Solidaritätsgedanke auch nicht sehr hoch sein.

Der Professor hat ja einen schlauen Ansatz, der logisch ist. Eigentlich nichts anderes als eine ABC Kunden Analyse im Verkauf oder das Prinzip einer Staffelofferte.

Der Knackpunkt ist aber : Braucht der GC das Greenfee als Einnahme, um den Betrieb zu finanzieren, oder eben nicht?
Mein Stamm Club braucht es, und der GC Oberneuland wohl eher nicht.

Und hier trennt sich die Spreu vom Weizen bei den Clubs, hier endet der Solidaritätsgedanke.
Je mehr Greenfee-Runden, desto geringer die Kostenpauschale der 18 Loch Runde.

Ein weiterer Punkt, der aber von beiden Texten nicht beachtet wird:

Die Anzahl der Greenfee Spieler, die 18 Loch Runden zeitlich spielen kann, wird immer weiter schrumpfen.
Ergo müsste das Greenfee noch weiter steigen.

Somit wären 1200€ Jahresbeitrag geteilt durch 60€ Greenfee = 20 Runden à 18 Loch
auf 8 Monate gerechnet 2,5 Runden pro Monat.
0der halt 5 Runden à 9 Loch pro Monat.

Und deshalb gibt es ja auch die Angebote, wie Early Bird und Sunset.

Selbst in den 4 Wochen im Hochsommer muss man um 17.30 h h los laufen, um 18 Loch zu zweit zu schaffen.
Ergo würden ohne diese Angebote nach 17 h auch keine Greenfee Spieler mehr kommen.
So tragen sie aber wenigstens, 30 € zur allgemeinen Kostendeckung bei.


Ein ewiges Thema, ohne große Hoffnung auf eine Einigung auf DAS Greenfee.
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#24
Das sehe ich auch so, eine bundesweite Greenfee wird und kann es nicht geben, schließlich sind die Betriebsmodelle zu unterschiedlich aufgestellt. Wenn der Club das Greenfee nicht benötigt, wird es keine Rabatte geben, benötigt der Betreiber Greenfee-Spieler, dann wird er 2 für 1, Sunset, Early Bird, Hotelarrangements etc, anbieten um die Auslastung seiner Anlage zu erhöhen.

Ob sich die Anzahl der Greenfee-Spieler reduziert, glaube ich aber eher nicht. Immer mehr Urlaubsgolfziele fallen nach und nach aus. Wenn ich als Clubmitglied einen Herrentag mitspielen möchte, musste ich dafür einen Tag Urlaub nehmen oder mir den Tag anders freischaufeln. Am Wochenende bin ich zumindest bei uns in Konkurrenz mit den Greenfee-Spielern, die hoffentlich durch das höhere Greenfee abgestreckt werden.
LG
Hans
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#25
Meine Zustimmung Hans Wink.
Es wird aber auch weiterhin gewaltige regionale Unterschiede geben.
Das war so, und wird auch trotz der neuen Regelungen so bleiben, fernab der großen Städte sind die GC auf Greenfee Spieler angewiesen und werden diese weiter mit guten Angeboten umwerben.

L.G.
Wolfgang
Lieber ein schöner Tag auf dem Golfplatz - als ein schlechter Tag im Büro
[Bild: 0684761001456433828.png]
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#26
Nachtrag:
Nachdem ein kleines aber feines Nachbarland den Schmarrn nicht mitmacht, habe ich da mal um "Golf - Mitgliedschafts - Asyl" gebeten, nicht nur weil sie den besseren Außenminister haben, sondern die ÖGV Karte weder ein "R" noch ein "vS" kennt Smile!

Grüße,
Wolfgang, kein DGV Mitglied mehr in 2017, aber ÖGV MitgliedSmile, schau ma mal wann dann um politisches Asyl gebeten werden muss *roll*
Lieber ein schöner Tag auf dem Golfplatz - als ein schlechter Tag im Büro
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#27
Zitat Szymmi:
"Die R-Regelung ist halt der Ersatz für die gescheiterte Strategie mit den Hologrammen. Ich kann es schon nachvollziehen, dass man sich gegenseitig Rabatte für vollzahlende Mitglieder einräumen will (damit eben die eigenen Mitglieder in anderen Clubs ebenfalls gegen Greenfee spielen dürfen), ohne dass man mit jedem Club ein spezielles Abkommen schließen muss. Im Gegensatz zu früher bekommt man mit der R nun Rabatte, früher musste man ohne Hologramm mehr bezahlen. Finanziell macht das keinen Unterschied, ist halt diskriminierungsfrei formuliert.;-)
LG
Hans"
Zitatende

Hans,
keine Zustimmung Wink!
Das "R" ist aus meiner selbstverständlich subjektiven Sicht auch eine Totgeburt.
Begründung:
1tens: Es macht nur ein Bruchteil der deutschen GC bei der Preisgestaltung der Greenfee Preise mit.
2tens: Wird das Ganze durch länderübergreifende Greenfee Abkommen wieder ausgehebelt.
3tens: Gibt es GC, die schon für knapp 500 Euronen eine Mitgliedschaft incl. "R" anbieten.

L.G.
Wolfgang
Lieber ein schöner Tag auf dem Golfplatz - als ein schlechter Tag im Büro
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#28
Sogar bei Fernmitgliedschaften gibt es das R.
In meinen Augen ist es so das Valley keine Greenfee Spieler möchte , sondern nur eigene Klubmitglieder.
IMHO wird das aber ein Bumerang werden, denn die Gesellschaft verändert sich und in Zukunft werden immer weniger Leute so viel Zeit haben, dass ich eine Vollmitgliedschaft rechnet. Flexibilität gibt es hier nicht mehr. Und flexible Leute werden keine Vollmitgliedschaft nehmen. Also werden diese Golfer auch nicht mehr dort spielen und somit werden die Einnahmen beim Greenfee sinken.
Wenn sich das ein Club leisten kann, gerne. Andere Clubs freuen sich dann über mehr-Einnahmen dieser Spieler.
1300 Mitglieder bei 27 Loch ist wirtschaftlich noch zu wenig. Daher wohl diese strikte Politik. Spieler wie Wolfgang und ich gehen da halt nicht mehr hin, auf die 200 € shiced der Club.
Eventuell kommt der nächste und zahlt oder es kommt das nächste Vollmitglied .
Auf beiden Seiten also eine Kalkulation der Ausgaben Einnahmen


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#29
Zitat:Gibt es GC, die schon für knapp 500 Euronen eine Mitgliedschaft incl. "R" anbieten.

Das "R" ist gemäß Definition abhängig von der Entfernung Club zum Wohnort des Spielers.

• Das Regionalitätskriterium auf dem Ausweis wurde von einem Umkreis von zuletzt 150 km auf 70 km reduziert. Umfangreiche Analysen aus dem DGV-Intranet haben ergeben, dass die Distanzempfindlichkeit der Golfer bereits ab 40 km kontinuierlich deutlich zunimmt, bis bei regionalen Anlagen ab 70 km nur noch minimaler Zuwachs zu erkennen ist.
• Die Kennzeichnung des DGV-Ausweises mit einem „R“ wird personenbezogen (wo wohnt der jeweilige DGV-Ausweisinhaber) und nicht mehr clubbezogen festgelegt (bisher war maßgebend, ob mindestens 90 Prozent der Golfspieler einer Golfanlage innerhalb von 150 km wohnen, dann konnten alle Golfer mit vollem Spielrecht das „goldene Hologramm“ erhalten).
LG
Hans
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#30
Zitat aus dem DGV-PDF von Seite 2 des Fadens:

"Zusätzlich gibt es eine Übergangsregelung, die auch solchen Golfspielern, die nach bisheriger Regelung das goldene Hologramm erhielten, nach zukünftiger Regelung aber kein „R“ erhalten würden (Wohnsitz zwischen 70 und 150 km), zunächst für drei Jahre das „R“-Kennzeichen zubilligt."

Mal schauen, wie es dann nach 2019 aussehen wird. Eine gänzlich neue Regelung oder einer Verschärfung der Situation für manches Vollmitglied, das statistisch zu weit weg vom Heimatklub wohnt.

Man muss aber auch festhalten, dass es den Klubs freisteht, ob sie beim Greenfee unterschiedliche Preise für unterschiedliche Mitgliedsformen des Gastspielers aufrufen oder ob sie sich dem enthalten und jeder Gast zahlt den gleichen Preis. Klubs, die es sich leisten können und wollen, haben nun ein Instrument in der Hand, um zu separieren. Wer auf Greenfeeeinnahmen angewiesen ist oder schlicht nicht mitmachen möchte, bietet einen Einheitspreis an.

Unabhängig vom R gibt es ja trotzdem auch noch Greenfeeabkommen zwischen Klubs.
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