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Veränderung der Regeln ab 2019
#11
Langsam kommt Bewegung in die Regeländerungen. Ready Golf wurde schon erfolgreich bei größeren Amateur-Wettspielen getestet.
Ready Golf
LG
Hans
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exbritania, HansDampf
#12
Auf Privatrunden spiele ich sehr oft Ready Golf. Zwar nicht immer unter Beachtung aller Punkte, aber meistens vieler. Es gibt allerdings immer noch Mitspieler, die auch auf einer Privatrunde auf der Ehre bestehen (nicht nur bei Birdie oder Par) und sich rund ums Grün bzw. auf dem Grün penibel an die bisherigen Vorgaben halten. Ich bin gespannt, wann sich Ready Golf sogar auf Turnierrunden durchsetzen wird, was ich absolut begrüße - wobei mir zügigere Privatrunden im ersten Schritt schonmal reichten.
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exbritania, Szymmi
#13
Ich vermute, dass das Verhalten der Vielspieler auf den Privatrunden Vorbild für einige dieser Vorschläge war. Ready Golf spielen wir da fast immer, aber eben auch nicht in der kompletten Ausprägung, wobei es mir eher um das Thema erst beim Suchen helfen oder den eigenen Ball spielen geht. Denn wenn man erst den eigenen Ball spielt und die Flightpartner den anderen Ball suchen, läuft man in Gefahr, den eigenen Ball zu verlieren. (wenn denn keiner schaut und man ausnahmsweise nicht das Grün trifft....)
LG
Hans
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#14
So, nun ist es also online, das Feedback zum Entwurf der neuen Regeln. Einige unglückliche Formulierungen aus dem ersten Entwurf sind also wieder raus, wie z.B. die 40 oder 80 Zoll Distanzen beim Abmessen von Abständen oder das eine Zoll Drophöhe. Aus meiner Sicht ist es garnicht mal schlecht, was da auf uns zu kommt.R & A
LG
Hans
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#15
(12.03.2018, 16:55)Szymmi schrieb: So, nun ist es also online, das Feedback zum Entwurf der neuen Regeln. Einige unglückliche Formulierungen aus dem ersten Entwurf sind also wieder raus, wie z.B. die 40 oder 80 Zoll Distanzen beim Abmessen von Abständen oder das eine Zoll Drophöhe. Aus meiner Sicht ist es garnicht mal schlecht, was da auf uns zu kommt.R & A

Gerade wollte ich dies auch melden, daher jetzt als Ergänzung ein paar mehr Details:
  • Das Droppen, z.B. bei Erleichterungen, erfolgt jetzt aus Kniehöhe und nicht mehr Schulterhöhe. Warum das jetzt konsistenter und einfacher sein soll, erschließt sich mir nicht. Aber eine, wenn auch kleinere, Unwägbarkeit bleibt aber immerhin erhalten.
  • Das Abmessen muß, wie Szymmi schon schrieb, nicht mit einem 40 oder 80 Zoll Stab erfolgen, sondern mit dem längsten Schläger (aber nicht dem Putter). Interessant bleibt, ob das der längste Schläger sein muß oder sein darf.
  • Keinen Strafschlag für das doppelte Treffen des Balls bei einem Schlag. Dürfte vielleicht einige Streitereien beenden.
  • Die Spielleitung kann es erlauben, daß für einen verlorenen Ball oder einen Ball im Aus ein neuer Ball ins Spiel gebracht werden kann, auf Kosten zweier Strafschläge. Dies hat sicherlich eine positive Auswirkung auf die Geschwindigkeit.

Dazu kommen einige Änderungen in die Regeln, die seit 2017 vorgeschlagen wurden und teilweise über Platzregeln erlaubt werden konnten:
  • Keine Strafe mehr für das versehentliche Bewegen des Balls auf dem Grün oder beim Suchen
  • Keine Strafe mehr für das Treffen des Flaggenstocks beim Putten
  • Die Regeln für Wasserhindernisse werden etwas entschärft (keine Strafe für Berühren des Bodens oder von losen, beweglichen Hindernissen)
  • Auch im Bunker dürfen lose bewegliche "impediments" bewegt werden (ich nehme an, daß bezieht sich auf lose, hinderliche Naturstoffe, bewegliche Hemnisse durften doch schon immer entfernt werde, oder?)
  • Reduzierung der Ballsuchzeit auf 3 Minuten und generell Ready-Golf

Gruß,

-thomas
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#16
(12.03.2018, 20:08)tgemmer schrieb: Das Droppen, z.B. bei Erleichterungen, erfolgt jetzt aus Kniehöhe und nicht mehr Schulterhöhe. Warum das jetzt konsistenter und einfacher sein soll, erschließt sich mir nicht. Aber eine, wenn auch kleinere, Unwägbarkeit bleibt aber immerhin erhalten.

Gruß,

-thomas
Unsere Regelhüter sagen ja:

USGA schrieb:Reasons for Change:

The new procedure lowers the height from which the ball is dropped to increase the chance that it stays within the relief area.

Requiring the player to drop a ball (as opposed to placing it) will retain a desired randomness about where the ball will end up:

The player has no guarantee that the ball will come to rest on a desired spot or in a good lie.
This is especially the case when a ball is dropped in more difficult conditions such as thick rough or longer grass.

Allowing the player to drop a ball from knee height will help to limit the extent to which a ball will embed in sand in a bunker.
Hätte es praktische Gründe gegen die 1 Zoll Fallhöhe gegeben? Vielleicht, die gegenwärtige Zielgruppe für diesen Sport tut sich leichter, sich nur bis zur Kniehöhe zu bücken, sonst gäbe es ja keinen Markt für Ballaufheber ;-)
Nee, aber ich denke der Restzufall beim Droppen wird da schon die entscheidende Rolle gespielt haben.
Auf der anderen Seite finde ich es ziemlich inkonsequent, jetzt Unterschiede (Aufsetzen des Schlägers, beim Rückschwung oder Probeschwung) zwischen Bunker und Wasserhindernis bzw. "Hazardzone" einzuführen.
LG
Hans
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#17
Bei unserem gestrigen Herrentag haben wir Ready Golf mal unter Turnierbedingungen angewendet und für gut befunden. Natürlich kann ich nur für meinen Flight sprechen und hier lag dann die Zeit für 18-Loch bei etwa 3 Stunden 15 Minuten für 3 Spieler, also vergleichbar mit den Zeiten für Privatrunden. Ein wenig Zeitpotential wäre sicher noch vorhanden gewesen, aber grundsätzlich lief die Runde recht flüssig und der Abstand zum Folgeflight wuchs ständig an.
Bei unserer morgendlichen Privatrunden hingen wir allerdings hinter einem ambitionierten Anfängerflight fest, die so ziemlich alles falsch gemacht haben, was man so falsch machen kann. Vielleicht sollten wir mal über Handicap-Empfehlungen für die jeweiligen Abschläge nachdenken, Mann muss ja nicht immer von Gelb abschlagen.
LG
Hans
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HansDampf, Toddy
#18
Zu den vorderen Abschlägen gab es in den USA mal die ”Tee it Forward” Kampagne, die nicht sonderlich erfolgreich verlief, wenn ich mich recht entsinne.
Bei uns im Klub gibt es ja auch mehrere Teeboxen, aber immer wenn ich vorschlage diese zu nutzen, wird dankend abgelehnt - auch wenn ich sage, dass ich ebenfalls von weiter vorne spiele. Der gelbe Abschlag scheint für die allermeisten männlichen Golfer in Deutschland sehr tief als einzig möglicher Abschlag ins Hirn gebrannt zu sein. Die meisten Plätze haben wahrscheinlich auch keinen kürzeren Herrenabschlag, was Teil des Problems ist.


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#19
Das Jahr 2019 rückt näher und damit auch die Regeländerungen:

Hier habe ich nochmals eine neue Zusammenfassung der wichtigsten Regeländerungen gefunden:

http://expertgolf.com/de/golfregeln-2019/

Die dort beworbene Regelhilfe „Golfregeln kompakt 2019“, von Yves C. Ton-That kann ich übrigens guten Gewissens empfehlen, da ich die Vorgängerversionen seit Jahren nutze und sie wirklich übersichtlich aufgebaut ist und so schnell und unkompliziert mit Regelrat zur Seite steht.
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#20
Angeblich soll ja alles einfacher werden. Bisher gibt es 34 Regeln, in Zukunft "nur" noch 24. Allerdings umfasst die vorläufige Version der neuen Regeln immer noch 134 Seiten. Ich habe diesen Entwurf noch nicht durchgelesen, mein erster Eindruck ist aber, es wird einiges im Detail anders, aber grundsätzlich bleibt alles gleich.

Wenn ich diesen Entwurf irgendwann mal durch habe, dann melde ich mich hier noch mal.
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HansDampf


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