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Südafrika Pretoria
#1
Wie es sich so "zufällig" ergab, hatte ich vor meinen arbeitsreichen Tagen in Pretoria doch noch den Montag ziemlich zur freien Verfügung. Also habe ich nach den nächsten Golfplätzen gegoogelt und telefoniert, aber anscheinend ist der Montag etwas besonderes in Südafrika, und die ersten drei Golfplätze haben montags immer geschlossen. Und der vierte hatte zwar geöffnet, aber keine Schläger zum verleihen. So bin ich dann beim Silver Lakes Golf & Country Club gelandet.

Dieser Club liegt in Mitten einer Gated Community im Osten Pretorias, also Zugang nur an Wachposten vorbei und mit Besucherausweis. Der Platz ist ein 6200m langer Parkland Kurs, mit viel Wasser und praktisch keinem Rough. Als Besonderheit fällt auf, daß die angrenzenden Grundstücke sehr nach an den Platz heran gebaut worden sind (bzw. umgekehrt). Als solch ein Anwohner braucht man sich (als Golfspieler) wohl nie wieder Bälle kaufen, allerdings dafür eventuell eine gute Glasbruchversicherung.
   

   
Leider habe ich mir nicht genau gemerkt, welche Schläger man mir ausgeliehen hatte. Ich meine, es war was von Srixon. Mit den Eisen war ich sehr zufrieden, bei den Hölzern ist es bei mir eigentlich egal, was man mir gibt, da ist jeder Schlag ein wieder spannend. Die Greenfee (inkl. der Schläger) hat mich weniger als 40€ gekostet! Dann wollte ich mir für die Runde noch etwas zu Essen und Trinken besorgen. Das Halfway-Haus hatte aber leider - weil Montag - geschlossen. Im Clubrestaurant war man aber so nett, mir in eine Plastiktüte eine Handvoll Eis zu schütten und eine Wasserflasche zu geben. Zum Essen war das einzig verfügbare getrocknetes Fleisch. Das sollte wohl so eine Art Landjäger sein. Rein optisch und geruchlich erinnerte mich das aber eher and die Ochsenziemer, auf die unser Hund so steht. Auf die Runde mitgenommen hat mich dann eine Gruppe von Exilfinnen.

Mein erstes persönliches Highlight hatte ich an Loch 3, ein Par 3 mit knapp 160m bis zur Fahne. Da ich für diese Entfernung und bei den mir unbekannten Schlägern nicht so recht wußte, was ich nehmen sollte, griff ich unbedarft zu einem Eisen 3, welches ich sonst noch nie gespielt habe. Und unbedarft klappt's halt manchmal am besten. Kerzengerade und mit 188m "etwas" zu weit landete ich dann sogar hinter dem Grün. Danach wollte ich den Schläger eigentlich sofort kaufen. Da ein weiterer Schlag mit dem 3er später nicht mehr ganz so schön klappte, habe ich den Plan aber dann doch zurückgestellt.
   

Bemerkenswert war auch die Insel, auf der die Grüns der 9 und der 18 lagen.
         
Ist dann ein netter Abschluß der ersten und der zweiten 9 Löcher.

Insgesamt ein sehr schöner, sehr gepflegter Platz mit sehr harten (kann man das so sagen?) und spurtreuen Grüns, der in Anbetracht des aktuellen Wetters in Deutschland gleich noch mehr Spaß machte.

Gruß,

-thomas

Ach, die Bahn 14 mit einem "Inselfairway" war auch sehr interessant.

   

Gruß,

-thomas
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