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Rund ums Grün
#1
Rund ums Grün (und natürlich auf selbigem) wird das Geld verdient. Trotzdem, oder vllt. auch deshalb, hat jeder so seine eigene Strategie den Ball möglichst nah an die Fahne zu bekommen. Der Eine nimmt grundsätzlich nur einen Schläger für alle Schläge des kurzen Spiels, der Andere nutzt alle Wedges, ein Dritter nimmt noch die kurzen Eisen hinzu und der Nächste chipped sogar mit dem Hybrid, Holz oder gar Driver.
Wie schaut es bei Euch aus? Eher lieber viele Schläger nutzen oder lieber die Schwungbewegung an einen oder zwei Schläger anpassen? Nutzt jemand ein System, wie z.B. von Dave Pelz?
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#2
Also grundsätzlich nehme die kürzeren Schläger ab E9 und beziehe vorrangig die Bodenbeschaffenheit mit ein.
Beispiel wenn ich ca. 10-20 Meter spielen muss und es ist alles Aufgeweicht dann nehme ich sehr oft ein E9, vielleicht wenn nicht ganz so tiefer Boden auch das PW aber kein Wedges.
Grundsätzlich ich will so wenig wie möglich aushohlen und wenig Fehler machen wie hängen bleiben usw.

LG
Eponer
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#3
(08.09.2016, 16:58)Eponer schrieb: ... Grundsätzlich ich will so wenig wie möglich aushohlen und wenig Fehler machen wie hängen bleiben usw. ...

Bei mir schaut es genau andersherum aus, sobald der Ball etwas tiefer im Gras liegt. Je kleiner die Bewegung wird, um so mehr hacke ich wortwörtlich. Daher nehme ich inzwischen lieber mehr Loft und mache eine größe Bewegung, die dann lockerer und fließender ist.
Für einen Chip and Run aus freier Lage mit sehr kurzer Flugphase und mehr als 10m Roll benutze ich gerne ein Hybrid. Damit ist die Bewegung zwar auch eher klein, aber mit zumindest gefühlt flacherem Eintreffwinkel; mehr ein wischen als ein hacken.
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#4
Ok das etwas tiefere Gras hatte ich nicht im Sinn, meide ich aber wie das Weihwasser :-)

Ich meine aber dazu wenn ich ein E9 oder PW nehme habe ich keinen direkten Bodenkontakt, das Gras macht bei mir dann nichts aus.
Wir heißt es so schön, Golf spielt sich zwischen den Ohren ab, ich denke das ist das Hauptproblem die Situation richtig einzuschätzen und es gibt halt kein zweites Mal.

LG
Helmut
Eponer
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#5
Rund ums Grün meins Du also ca 20 meter und weniger ?

Liegt er im dickeren Gras, so vergesse ich gerne, einen geringeren Loft zu nehmen. Ich meine immer, dass es mit dem 58° direkt an die Fahne geht, aber dafür muss ich halt 54° oder 50° nehmen.
Das Hybrid habe ich neulich genommen, als der Ball direkt an der Kante vom Vorgrün zum Rough lag. Da wäre ich mit dem Putter nicht durch gekommen.

Auf Chip and Run verzichte ich oft, weil ich es nicht so viel geübt habe. Das Verhältnis kurz aufkommen / lang rollen will sich mir nicht so sehr erschliessen.
Ansonsten gilt: 1 Schwung für alles und Ball mehr mittig als rechts.

Aber den Phil - Gedächtnis - Flop Shot versuche ich trotzdem ab und zu. Dafür muss aber auch die lage schön fluffig sein. Vom staubtrockenen Grün geht es halt nicht.
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#6
(08.09.2016, 14:01)HansDampf schrieb: Wie schaut es bei Euch aus? Eher lieber viele Schläger nutzen oder lieber die Schwungbewegung an einen oder zwei Schläger anpassen?

In der Theorie habe ich das Problem nicht, da jeder Ball eh direkt auf dem Grün landet. In der Praxis muß ich mir dann doch immer noch was einfallen lassen und versuche eigentlich, mich auf möglichst wenige Schläger zu beschränken, da ich das kurze Spiel eh zu wenig übe. Nur wenn die Gäule mit mir durchgehen, dann versuche ich mich wie Toddy auch gerne mal mit manchmal eigentlich überflüssigen LW Schlägen.  Smile Ist aber besonders cool, wenn die dann klappen!

(08.09.2016, 14:01)HansDampf schrieb: Nutzt jemand ein System, wie z.B. von Dave Pelz?

Noch nie etwas davon gehört.

Gruß,

-thomas
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#7
ich versuche auch die Bewegung möglichst gleich und klein zu halten. D.h. eine Chipbewegung und das auch rauf bis 9er oder gar bis 6er Eisen. Trainieren wir manchmal auch und es ist schon erstaunlich, welche Genauigkeit man damit erreichen kann: Flopshots sind cool, liegen nur eben meist nicht so nah an der Fahne Wink
Mein o.a. gilt allerdings nur für Faiway. Aus dem Dicken ist es doch eher das 60° oder das SW
lg Peter Smile
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#8
Für das tiefe Gras ums Grün oder wenn der Ball an der Bunkerkante liegt und ein hängenbleiben mit dem Wedge leicht möglich ist verwende ich schon mal den Putter.

Dabei liegt der Ball noch hinter dem rechten Fuß und man schlägt von oben auf den Ball. Der Ball springt auf und bekommt Topspin. Zuerst ungewohnt zu dosieren, aber mit etwas Übung kann man nah an die Fahne kommen.

https://youtu.be/BvUsa4msnLU
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#9
Yepp, Ben Hogan hat das "Texas Wedge" ja populär gemacht.
Setzte es aber immer weniger ein, mit dem PW glaube ich es besser zu lösen.

Grüße,
Wolfgang
Lieber ein schöner Tag auf dem Golfplatz - als ein schlechter Tag im Büro
[Bild: 0684761001456433828.png]
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#10
Probiere es mal aus Wink

der Schlag mit dem Putter funktioniert noch, wenn der Ball tief im Gras liegt. Da könnte es mit dem PW schwierig werden.

lg
fwstolpe
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