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Wieviel schlechte Schläge macht ihr pro Runde?
#1
Die Frage ist mir heute in den Kopf gekommen. Da ich nun auch nicht unbedingt der Range Dauergast bin, habe ich zum Feierabend noch mal 4 Löcher auf dem Platz gespielt. Von den vier Löchern waren jetzt zwei Drives dabei, die nicht zu meinem Handicap passen und es mir schwer machten, das Netto PAR auf den beiden Bahnen zu spielen. Einmal konnte ich den schlechten Abschlag durch eine gute längere Annäherung kompensieren, einmal nicht. Wie viele Schläge habt ihr in der Runde dabei, bei denen man mehr oder weniger objektiv sagen muss, das musst Du eigentlich besser können. Ich meine jetzt nicht Schläge, die mit Pech ins Hindernis rollen oder das nicht getroffene Grün etc. sondern den Dackeltöter, der gerade an der Lady vorbei läuft, den getoppten Ball im Teich landet oder auch den Putt, der auf halber Strecke liegen bleibt. Also die Dinge, die euch normalerweise nicht mehr passieren sollten und ihr deswegen nur unter Schwierigkeiten das Bogey oder Doppelbogey rettet.
Ich habe diesen Punkt noch nicht länger beobachtet, aus dem Bauchgefühl würde ich mal so sagen, mindestens bei jedem dritten Loch ist ein Ausreißer dabei, der irgendwie kompensiert werden müsste. Manchmal sagt allerdings der Verstand, das ein Fehlschlag bei der längeren Annäherung wiederum mindestens einen Schlag kostet und ich muss den zusätzlichen Schlag akzeptieren. Wie geht ihr damit um?
LG
Hans
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#2
Um Deine Frage zu beantworten:
Tiefenentspannt Smile! Denn würde ich das nicht, müsste ich mich ja ärgern Wink!
Ergo merke ich mir nur die Paars für die 19 und freue mich über die gut gespielten LöcherWink!

L.G.
Wolfgang
Lieber ein schöner Tag auf dem Golfplatz - als ein schlechter Tag im Büro
[Bild: 0684761001456433828.png]
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Winglet
#3
es wäre einfacher zu sagen wie viele Gute Schläge man auf die Runde Hat :-) da reicht schonmal einer Hand...
Lach.. Smile

LG,
Ian
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TomF
#4
Moin Hans,

wie Wolfgang sagt, "Tiefenentspannt!"

Das musste ich aber erst mal lernen, denn mein Ehrgeiz hat mir schon in meiner ersten Golfer Karriere einige schlechte Tage gebracht.

Mittlerweile bleibe ich ruhig, jedenfalls immer öfter. Hätte ich keine schlechten Schläge, hätte ich ein besseres HCP und würde sonst wo/was spielen.

Ich denke, egal welches HCP man hat, es kommen immer "schlechte" Schläge vor. Nur wie definierst Du dies?

Ich habe es tatsächlich geschafft, am letzten Donnerstag und am Pfingstmontag je 18 Loch zu spielen.

Technisch gesehen, fand ich die Donnerstag Rund besser als Montag. Der Score war Montag jedoch besser, obwohl ich nicht mit allen Schlägen zufrieden war, jedoch einige glückliche Ergebnisse (Lucky Bounce, gute Lage im 1st Cut) dabei waren.
Und ich hatte immer noch (zu viele) Strafschläge auf beiden Runden (6 / 3). Ich sehe dadurch, was möglich wäre und irgendwann kommt die "perfekte Runde". Uch ich glaube, selbst dann finde ich ein paar Schläge , die hätten besser sein können.

Am Donnerstag kam ich mir wie Kevin Costner im Film "Tin Cup" vor. Nach einem sehr guten Abschlag hatte ich noch ca 145 Meter über Wasser zum Grün. Ich musste auf der Bahn schräg stehen, da es ein kleines Dogleg nach rechts war. Dass passt mir gar nicht, da ich einen Knick in der Optik habe. Also nahm ich mein 7er und haute einen schönen Slice nach rechts in die Büsche. Ganz ruhig einen neuen Ball gedropt, nochmal drauf gehauen UND : Wieder Slice - wieder im Busch. Erneut gedropt, ein 8er Eisen mit Rückenwind geschlagen und ich lag auf dem Grün. Vor ein 2-3 Jahren zu Beginn meiner 2. Karriere hätten mich diese Fehlschläge völlig aus dem Konzept gebracht und mein 7er hätte durch aus im See landen können .

Heute = tiefenentspannt.

Geholfen hat mir das Buch "Jenseits des Scores" von Oliver Heuler.

Locker bleiben, It's just Golf !

Beste Grüße
Torsten
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Szymmi
#5
So wirklich Buch geführt habe ich noch nie über meine schlechten Schläge. Gestern z.B. hatte ich zwei volle Wedges, die schlecht getroffen waren und der Ball als Folge das Grün nicht getroffen hat. Auf dem Grün ist meine größte Schwäche; ein Dreiputt kommt leider immer wieder noch vor und versaut mir häufiger ein Loch als nicht so gute Schläge zum Grün hin.
Inzwischen bin ich jedoch viel gelassener beim Golf geworden, so dass ich mich über eine schlechtes Ergebnis nicht mehr ärgere. Ein sehr gutes Ergebnis lässt mich allerdings auch nicht mehr euphorisch werden.


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#6
Vielen Dank für die eure Rückmeldungen.

Ja, I_A_N ich hatte nicht nach den guten Schlägen gefragt, weil ich von Jack Nicklaus noch die Antwort aus die Frage: "Wieviel perfekte Schläge machen Sie pro Runde?" im Kopf hatte, seine Antwort war "Vielleicht einen".
Aber es ist für mich schon interessant, wie viele tiefentspannte Golferinnen und Golfer es gibt, ob ich diesen Level jemals erreiche, glaube ich trotz des guten Buches vom Hobbypsychologen Oliver Heuler nicht. Ich vertrete viel eher das Motto, "Beim Golf geht es nicht um Leben und Tod, es ist viel, viel ernster!".

Nein, Spaß beiseite, ich pflichte Torsten bei, egal welches HCP du hast, es streuen sich immer wieder schlechte Schläge ein. Mit sinkendem HCP wird es m.E. eher möglich, diese schlechten Schläge auszugleichen. Ein Ziel muss es sein, Strafschläge zu vermeiden, dann kann man das Bogey meistens noch irgendwie hinzaubern, zumindest wird es dann ein Doppelbogey und hat im Golf noch einen Namen, der in den Statistiken nicht als "Katastrophe" oder wie es in Gamegolf heißt "3+ or more" geführt wird.
LG
Hans
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