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Haxterhöhe Links Paderborn, NRW
#1
Derzeit weile ich ja im Ausland und habe heute die ersten neun Löcher des Haxterhöhe Links in Paderborn gespielt. Der Platz ist in Anlehnung an schottische Links- und Dünenplätze auf die immer windige Paderborner Hochfläche gebaut worden. Dementsprechend offen und windanfällig ist das gesamte Gelände, das auch noch in die eine Spielrichtung ansteigt und entsprechend in die andere Richtung abfällt, so dass man ständig hangaufwärts oder hangabwärts spielt.
Zum rauen Charme der Umgebung passt der Pflegezustand des Platzes. An sich ist alles wie es sein sollte, man darf nur keine top manikürte Wiese ohne Fremdgräser auf dem Fairway verlangen. Bedingt durch das trockene Winterhalbjahr und den schon erwähnten permanenten Windeinfluss sind die Grüns derzeit sehr hart und trocken: Pitchmarken braucht man nicht zu suchen. Leider sind sich die Grüns in ihrer Geschwindigkeit nicht einig. Die meisten Grüns sind schnell, ein paar jedoch ziemlich stumpf, so dass selbst Bergabputts bremsten.
Der Platz spielt sich kurzweilig und zügig. Wasser kommt nur an Loch 9 ins Spiel. Dafür sollte man die Kalkflächen und das Rough, welches seinen Namen verdient, meiden. Die Abschläge sind in unmittelbarer Nähe zum vorangegangenen Grün, aber immer so angelegt, dass keine Gefahr besteht. Der Spielfluss wird also nicht ausgebremst und man hat trotzdem kurze Wege, was dem Spieltempo zugutekommt.
Etwas speziell ist die Möglichkeit nur die Löcher 10-18 zu spielen, während gleichzeitig der Spielbetrieb über volle 18 Löcher läuft. Als Starter von der 1 bekommt man lediglich eine Durchgangszeit für Loch 10.
Morgen werde ich den kompletten Platz spielen und dabei auch erleben, wie das mit der Durchgangszeit funktioniert. Mal schauen, wie sich die hinteren neun Löcher präsentieren.
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exbritania
#2
Heute gab es also die komplette Runde. Über Nacht hat es leicht geregnet, was dem trockenen bestimmt Platz gut tat. Auswirkungen auf die harten Fairways hatte es keine, allerdings versprangen die Bälle auf den Grüns nicht mehr so arg, sondern blieben auch mal liegen.
Mit der gestern erworbenen Platzkenntnis der Löcher 1-9 spielten sich diese gleich noch entspannter. Ab Loch 10 ging es zunächst für die Löcher 10, 11 und 12 bergauf. Par 5, Par 4, Par 3 und man ist oben auf dem Haxterberg, dem Namensgeber der Anlage, angekommen. Unter landenden Segelfliegern des benachbarten Segelflughafens hinweg spielt man die nächsten beiden Löcher auf dem Hochplateau, bevor es für das Finale wieder hangabwärts geht. Bedingt durch die Hanglage sind nicht alle Landezonen gut einzusehen und auch wenn die Löcher nicht blind zu spielen sind, kommt es des öfteren zu einem Aha-Effekt sobald man seinen Ball bzw. die eigentlich angedachte Landezone erreicht hat.
Wie auch schon gestern, konnte ich den Platz zügig bespielen. Heute hatte ich noch einen ortskundigen Mitspieler dabei, der mir den einen oder anderen Tipp bezgl. des Spielbahnverlaufs gegeben hat. Nach 3:20 Std. kamen wir wieder am Klubhaus an - so entspannt sollte man überall spielen können.
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exbritania


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